10.09.2014   VfR Heisfelde – TSV Lammertsfehn  1:0 (1:0)

Eins vorweg. Es war ein sehr gutes Spiel mit Höhen und Tiefen. Eine starke
Anpfangsphase des TSV, drückende 20 Minuten der Gastgeber, zwei
Elfmeter für Heisfelde und eine starke zweite Halbzeit von Lammertsfehn.
Einzige Wehrmutstropfen. Das Gegentor war zwar irgendwie eigene Schuld,
aber auch sehr abseitsverdächtigt…

 


Im letzten schweren Auswärtsspiel gegen Uplengen hat sich das neue
System (4-4-2) bewährt. Da auch Heisfelde in dieser starken Kategorie
einzuordnen ist, wurde es gleich nochmal versucht und es sah zunächst gut aus.
Die erste Viertelstunde ließ die Abwehrkette wenig zu und auch im Spielaufbau
lief der Ball ganz gut. Zu eigenen Torchancen reichte es zunächst nicht. Dafür
bereits in der 9. Minute Foulelfmeter für Heisfelde. Torwart Christian Kuch muss
wohl eine starke Ausstrahlung besitzen, denn der Schuss geht an die Latte,
der Nachschuss daneben.

Dann brechen die starken Minuten des VfR an. Der TSV kommt kaum zum
Luftholen und reagiert nur noch. In der 23. Minute schöner Schuss und Kuki
pariert. Der Nachschuss geht an die Latte und im Nachfassen stehen Schütze,
sowie ein weiterer Spieler in doch sehr abseitsverdächtiger Position.
Nützt nichts, das Tor zählt 1:0 – Schade, aber zu diesem Zeitpunkt hoch verdient.
Nach einer knappen halben Stunde hat Horst Janssen unsere bis dato einzige
Chance und verzieht nur knapp übers Tor.
Im Gegenzug wieder Elfmeter für Heisfelde. Anderer Schütze aber immer
noch Kuki im Tor. Der ahnt die Ecke und ist auf diese Weise so heute nicht zu
überwinden.

In der Pause ist man sich einig, dass es ganz ganz harte Arbeit werden würde,
aber der TSV steigert sich enorm und spielt eine tolle zweite Halbzeit. In der
53. Minute setzt sich Stefan Focken auf der rechten Seite gleich gegen drei
Mann durch und schafft auch noch eine präzise Flanke, die Hotte nur knapp
per Kopf verzieht. Fünf Minuten später ist es Karsten Schöning, der sich
ein Herz fast und im Mittelfeld nach einem schönen Solo die Latte fast noch streift.
Später tut es ihm Peter Scholz nach, ebenfalls haarscharf rechts drüber. Nun wäre
das Unentschieden fast verdient, aber auch der Gastgeber hatte noch Chancen,
aber die neue Viererkette funktionierte super.

Tolles Spiel und der eventuell nächste Gegner mit Weener ist zum Dritten eine
Kategorie „Hochklassig“. Man darf gespannt sein, wie man sich da schlägt…


Tor:

23. Min.  1:0

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